Presse

Club Behinderter und ihrer Freunde e.V.

26.11.2013
Christiane Hauck

Spannende Krimilektüre – Schattenstaub
„Die Menschen um sie herum wussten nicht, wie sie mit der Tatsache umgehen sollten, dass sie nun behindert war. Hatten sie früher nur bewundernde Blicke für sie gehabt, glotzten sie sie nun unverschämt an und versuchten nur unzureichend, ihre Neugier und Sensationslust zu verbergen.“

Vielleicht hat der eine oder die andere auch schon solche Beobachtungen gemacht. Das Zitat stammt aus einem Krimi, in dem eine Frau im Rollstuhl eine wesentliche Rolle spielt. Mehr sei hier nicht verraten.

 

Kreisanzeiger

30. April 2013

Lesung von Sylvia Engelmann

Die Reihen in der Bibliothek sind bis auf den letzten Platz besetzt, als Sylvia Engelmann ihr Erstlingswerk „Schattenstaub“ in der Stadtbibliothek Nidda vorstellt. Das Interesse der Zuhörer ist groß – schließlich liegt der Tatort vor der eigenen Haustür. Eingeführt wird die Veranstaltung durch ein Interview von Kathleen Kmetsch, Leiterin der Stadtbibliothek Nidda, mit der der Autorin. Sylvia Engelmann erzählt, dass Sie zum Schreiben eher zufällig gekommen sei.

Sie habe 2008 an einem Wettbewerb für Kurzgeschichten teilgenommen und dann völlig überraschend den 1. Preis gewonnen. Das habe sie angespornt und sie zu dem Entschluss kommen lassen, ein ganzes Buch zu schreiben. Allerdings war das Schreiben des Buches nicht ganz so einfach wie das der Kurzgeschichte. Das lag nicht nur an der wesentlich längeren Entstehungsphase, sondern auch daran, dass S. Engelmann sich in die Figuren eingefühlt hat. Sie hat mit ihnen mitgefiebert, gelitten, geweint und der Geschichte den Raum gelassen, sich zu entwickeln: denn auch ihr hat sich der Mörder erst im Lauf des Schreibprozesses offenbart.
Obwohl es die erste Lesung von Sylvia Engelmann ist, konnte sie die Frage ihres Physiotherapeuten, ob sie denn angesichts ihrer am heutigen Abend stattfindenden Lesung, aufgeregt sei, verneinen. Sie hat sich gut vorbereitet. Dies merkt man dann auch während der Lesung. Die Zuhörer lauschen gespannt und die mit einem Augenzwinkern betrachtenden Beschreibungen von Personen oder Ereignissen entlocken immer wieder ein Schmunzeln oder kurze Lacher. Die Geschichte fesselt die Zuhörer. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass die Autorin zum Abschluss der Veranstaltung vielen Signierwünschen nachkommen muss. Neben dem Mord wurde an diesem Abend noch eine weitere Frage nicht aufgeklärt. Nämlich, ob man auf einen weiteren Roman von Frau Engelmann hoffen darf. Ihre Aussage war: „Hoffen darf man. Aber ich weiß noch nicht, wann die Figuren mit mir sprechen.“

Zum Morden schön

Corinna Weigelt

Sylvia Engelmann aus Nidda stellt mit „Schattenstaub“ Wetterauer Krimi vor

Gemeinsam mit Landrat Joachim Arnold (SPD) und Hans-Peter Seum (parteilos), Bürgermeister aus Nidda, stellt die Autorin ihr Erstlingswerk im Friedberger Kreishaus vor. Der Krimi entstand bereits vor drei Jahren. Im Jahr 2009, nach einer erfolgreichen Kurzgeschichte für einen regionalen Zeitungswettbewerb, will sich die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Suchttherapie an Größeres heranwagen. “Geplant war nichts Genaueres, ich saß vor einer leeren Seite, irgendwann kam der erste Satz.” Schnell ist klar, dass die Geschichte in der Wetterau spielen soll, die Region sei nicht nur schön, sondern auch sehr vielseitig.
Seit fast 20 Jahren lebe die 56-jährige gebürtige Frankfurterin in Nidda, ihrer Heimat, mit der sie sich sehr verbunden fühle. Entsprechend authentisch wirken auch die Schauplätze des Romans, seien es die Friedberger Kaiserstraße, die Fachwerkidylle der Niddaer Schlossgasse oder die Eindrücke der Landschaften. “Im Vordergrund steht natürlich der Krimi”, sagt Arnold. “Aber es ist schön, wenn beim Lesen Identitäten hergestellt werden.” Dafür habe die Autorin intensiv recherchiert. Einen halben Tag lang verbrachte sie am Friedhof, um den Fundort der Leiche detailliert zu beschreiben.

 

Frankfurter Rundschau

18. März 2013
Petra Zeichner

Mord in Bad Salzhausen

Sylvia Engelmann: Bei meinen Recherchen bin ich durch die Region gefahren und habe viele Eindrücke gleich aufgeschrieben”, bschreibt sie ihre Arbeit an dem Buch. Auch der gute Kontakt zu einem Kriminalhauptkommissar in der Regionalen Kriminalinpektion Wetterau in Friedberg erwies sich als fruchtbar. Der Leiter der Abteilung für Gewaltdelikte trug viele Informationen bei. Autobiographisch sei das Buch nicht, sagt Engelmann, auch wenn eine der Romanfiguren wie sie selbst, Rollstuhlfahrerin ist. Allerdings gewinnt die Geschichte dadurch eine für viele Leser neue Perspektive hinzu. Welcher Nicht-Rollstuhlfahrer achtet schon darauf, in welcher Höhe die Lichtschalter in einem Raum angebracht sind? Ein Jahr schrieb sie an dem Roman. Zwei Jahre dauerte die Verlagssuche. “Die Option des Selbstvelags habe ich nie in Erwähgung gezogen,” sagt die Schriftstellerin. “Entweder ist das Buch so gut, dass es klappt, oder eben nicht.” Geklappt hat es auch mit dem ersten Preis für ihre Kurzgeschichte “Ein Apfel der Erkenntnis” beim Geißener Krimifestival im Jahr 2008. Ein Erfolg, der sie anspornte, sich auf einen Roman einzulassen.
Auf der Pressekonferenz des Wetteraukreises zur Buchveröffentlichung sagt Landrat Joachim Arnold (SPD): „Wir wollen die Wetterau als Marke bekannter machen.“ Davon könnten beide Seiten profitieren – die Autorin und der Kreis.“ Fünf Zeitungen, ein Veranstaltungsmagazin und der Hessische Rundfunk sind da, um über den neuesten Wetterau-Krimi zu berichten. Auch das sind gute Aussichten auf eine große Leserschaft.

 

Oberhessen-Bote

13.03.2013
Joachim Kirschbaum

Es hätte gleich im nächsten Haus geschehen können

Die Niddaerin Sylvia Engelmann stellte ihr Erstlingswerk vor. Ihr erster Roman beschäftigt sich mit einem Thema, das Engelmann auch beruflich begegnet ist: Missbrauch. Sie hat sich mit ihrem Buch Zeit gelassen und das kommt der Qualität zugute. Dennoch war es nicht einfach einen Verlag zu finden. Das Thema Missbrauch scheint den meisten Verlagen zu heikel und sie scheuen die Veröffentlichung. Beim cocon-Verlag kam Engelmann schließlich an die richtige Adresse. Er hat vorwiegend regionale Themen im Programm. Inhaberin und Lektorin Annette Schulmerich, selbst leidenschaftliche Krimileserin, ist von Aus aus Ärztin und Psychotherapeutin. Sie zweifelte keine Sekunde an dem Lesestoff der Niddaerin und griff sofort zu. Zurecht: Alles in allem kann man die Lektüre dieses Buches nicht nur wegen seines regionalen Bezugs empfehlen, es bleibt bis zum Ende spannend.

 

 Kreis-Anzeiger

08.03.2013
(sda)

“Vertrautes Umfeld weckt besondere Spannung”

Sylvia Engelmann legt mit “Schattenstaub” ersten Krimi im Kreishaus vor. Auch Niddas Bürgermeister Hans-Peter  Seum nahm an der Buchvorstellung teil – immerhin spielen Abschnitte der Handlung in der Niddaer Schlossgasse und im Umfeld einer Salzäuser Privatklinik, auf dem Einband des Buches ist das historische Drei-Giebel-Haus in der

Mühlstraße zu sehen.Seum, Arnold, Engelmann Beamte der Regionalen Kriminalinspektion Wetterau hätten sie ebenso beraten wie Mitarbeiter des Erkennungsdienstes. Es sei ihr wichtig, die Arbeit der Polizei so realistisch wiemöglich darzustellen, betonte Engelmann. Mehr noch habe es sie Herzblut, Mühe und Kraft gekostet, die Figuren ihres Romans zu verdichten und ihnen Raum zu lassen. “Ich war in der Gefühlslage meiner Protagonisten mit dabei, ich habe geweint und gelacht.”
Sylvia Engelmann schreibe deshalb so authentisch, weil sie berufsbedingt Menschen mit seelischen Verletzungen kenne, erklärte Annette Schulmerich, die Verlegerin des Cocon-Verlags.

 

Wetterauer Zeitung

07. März 2013
(sda)
Ein Mörder in der Wetterau

Landrat Arnold und Sylvia Engelmann

Die Autorin stellte gestern Ihr “Debütwerk im Rahmen einer im Kreis organisierten Pressekonferenz vor. Landrat Joachim Arnold freute sich, den Regional-Krimi vorstellen zu können. “Schön, dass die Wetterau auch literarisch entdeckt wird.”

 

 Gießener Allgemeine


21.November 2008

Manische Momente und ein Mord, der keiner war

Gießen (pd). Ein Mord, der gar keiner war, ein Totschlag, der den Leser in die Gegend zwischen Gummiinsel und Margaretenhütte entführt, und ein Fall, dessen Spuren bis nach Südfrankreich reichen: Auch in diesem Jahr haben etwa 20 Hobby-Autoren viel Fantasie entwickelt bei der Erstellung ihrer Kurzkrimis. Der Jury um Uwe Lischper und HR-Redakteurin Marina Gust fiel die Entscheidung nicht leicht, ehe die Sieger feststanden. Lischper als Organisator des Gießener Krimifestivals hat übrigens soeben den Termin für die sechste Auflage der erfolgreichen Veranstaltungsreihe bekannt gegeben. Lesungen und Vorträge mit Autoren und Schauspielern wird es im kommenden Jahr vom 2. bis 25. Oktober geben. Mord und Totschlag, Täter und Opfer, mitunter aber auch das persönliche Verhältnis der ermittelnden Beamten spielen bei den Kurzkrimis der AZ-Leserinnen und Leser die zentrale Rolle. Mit einer überraschenden Wendung hat die diesjährige Gewinnerin Sylvia Engelmann die Leser von der Jury überrascht. In ihrem Kurzkrimi »Ein Apfel der Erkenntnis« schildert sie, wie in Elfriede, die seit Jahren von ihrem gewalttätigen Ehemann drangsaliert wird, langsam der Plan reift, sich ihres brutalen Gatten zu entledigen. Doch die Mordvorbereitungen erweisen sich als unnötig. Das Schicksal hilft der Frau, den bösen Mann auf ganz unkriminelle Weise loszuwerden.